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CEO des Alltags - Zerrissen zwischen den Ansprüchen

  • Autorenbild: Jasmin
    Jasmin
  • 24. Mai 2025
  • 2 Min. Lesezeit


Es ist ein stiller, ständiger Kampf. Frauen in der heutigen Welt leben zwischen Rollen, Erwartungen und einem unsichtbaren Maßstab, der sich täglich verschiebt. Zu laut, zu leise. Zu viel, zu wenig. Zu emotional, zu sachlich. Zu ehrgeizig, zu angepasst. Und egal, wie sehr sie sich bemühen: Es reicht nie ganz. Nicht im Außen – und oft auch nicht im Innern.


Wir kennen sie alle. Die Frauen, die morgens früh aufstehen, Listen im Kopf abarbeiten, bevor sie selbst überhaupt den ersten Kaffee getrunken haben. Die sich an Geburtstage, Arzttermine und die fehlende Patrone im Etui des Kindes erinnern. Die dafür sorgen, dass Familien, Teams, Projekte und ganze Systeme funktionieren – ohne dass jemand merkt, wie viel sie wirklich tragen.


Und oft sind sie am Ende auch noch die „Bösen“. Zuhause, weil sie klare Grenzen setzen, weil sie wollen, dass Dinge laufen. Im Job, weil sie sich Raum nehmen oder „zu viel“ wollen. In der Gesellschaft, weil sie nicht das klassische Bild erfüllen, aber auch nicht bereit sind, sich zu verbiegen.


Diese Frauen sind CEOs – und zwar in einem Unternehmen, das keine Pause kennt.

In einem Unternehmen, in dem sie Personalverantwortung, Krisenmanagement, Controlling, Kommunikation und Zukunftsplanung in Personalunion leisten.

Ihr Unternehmen heißt Leben. Familie. Alltag. Und ja – manchmal auch Überforderung. Nur spricht kaum jemand darüber.


Die Verantwortung, die Frauen tragen, wird selten gewürdigt. Der Job, den sie täglich machen, verdient mehr Respekt als so mancher Vorstandsvorsitz. Denn sie führen ohne Titel, sie arbeiten ohne Pause, sie lieben ohne Bedingungen – und sie erinnern sich an alles, was sonst verloren gehen würde.


Was wäre, wenn wir aufhören würden, Frauen in Schubladen zu stecken? Wenn wir aufhören würden, von ihnen zu erwarten, sich zu verbiegen – und stattdessen anfangen würden, ihnen richtig zuzuhören und vielleicht sogar mal stolz auf sie sind?


HERizon steht genau dafür: Für das Sichtbarmachen dieser Stärke, dieser Zerrissenheit, dieser Realität. Und dafür, Frauen zu zeigen: Du bist nicht allein. Du bist nicht falsch. Du bist nicht zu viel – du bist genau richtig. Hier entsteht ein Netzwerk aus Frauen, die sich gegenseitig sehen, feiern und unterstützen.


Denn wir sind nicht zu viel. Wir sind genau genug.

Und gemeinsam sind wir unaufhaltbar.

 
 
 

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