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Strategie statt Sektlaune- warum Frauen sich vernetzen

  • Autorenbild: Jasmin
    Jasmin
  • 23. Juli 2025
  • 2 Min. Lesezeit

„Das ist doch kein Staubsauger-Club“ – Warum Frauennetzwerke kein Hobby sind, sondern Zukunft gestalten.

Es gibt diese Blicke. Diese leicht belächelnden Reaktionen. Wenn Frauen sich zusammentun, um ein Netzwerk aufzubauen – und dann auch noch "nur" für Frauen – kommt oft der Unterton: „Aha, was verkauft ihr? Thermomix, Tupper, Duftkerzen?“

Solche Fragen zeigen, wie tief gesellschaftliche Bilder noch sitzen. Wenn Männer sich vernetzen, ist das Business. Wenn Frauen sich vernetzen, ist das Freizeit. Oder bestenfalls nett gemeintes Ehrenamt.

Aber wir sind nicht hier, um nett zu sein. Wir sind hier, um zu gestalten.

Das HERizon Women’s Network ist kein netter Zeitvertreib.

Es ist ein Raum für Inspiration, Strategie, Austausch – für unternehmerisches Denken und gemeinsames Wachsen. Für Ideen, die groß sind, und Perspektiven, die lange übersehen wurden. Wir haben nicht vor, ein kleines Kaffeekränzchen zu organisieren.

Wir bauen das Frauennetzwerk von Hannover auf – und das meinen wir genau so,

wie wir es sagen.

Warum das bei manchen Männern auf Unverständnis oder gar Spott stößt? Vielleicht, weil sie es nicht gewohnt sind, dass Frauen ihre eigenen Räume definieren. Vielleicht, weil sie bisher nicht hinter die Kulissen geblickt haben, wo Netzwerke echte Karrieren, Kooperationen und Innovationen hervorbringen.

Männernetzwerke? Gibt’s längst – und sie sind mächtig.

Ob Rotary, Lions Club, Round Table. All diese Netzwerke wurden nicht aus Langeweile gegründet. Sie entstanden aus dem tiefen Bedürfnis heraus, sich gegenseitig zu fördern, Türen zu öffnen, Einfluss zu nehmen.

Auch diese Netzwerke fingen klein an – mit einer Idee, einer Gruppe von Menschen, die mehr wollten. Warum also sollte genau das bei Frauen nicht ebenso ernst genommen werden?

Wir bauen auf, was uns bisher fehlte.


Das HERizon Women’s Network will genau das sein: ein Ort, an dem Frauen sich auf Augenhöhe begegnen, voneinander lernen, gemeinsam Projekte entwickeln, Ideen testen, wachsen – und gesehen werden. Wir bauen uns unser Netzwerk auf unsere Art. Nicht lauter, nicht leiser – einfach anders. Und das ist gut so.

Denn Empowerment heißt nicht, lauter zu schreien, sondern klarer zu stehen.

Ein Aufruf an alle:

An Frauen: Lasst euch nicht irritieren. Lasst euch nicht klein reden.

Was ihr aufbaut, hat Bedeutung.

An Männer: Wer klug ist, hört hin. Wer neugierig ist, fragt nach. Wer weiter denkt, erkennt: Dieses Netzwerk ist kein Konkurrenzprodukt – es ist ein längst überfälliger Beitrag zu einer gleichberechtigten, vielfältigen Zukunft.

Ernst genommen zu werden ist kein Wunsch. Es ist Anspruch.

 
 
 

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